Das markante Dorf Kerzers mit ca. 4300 Einwohnern liegt am südlichen Rand des Grossen Moos.
Das Seeland war zur Römerzeit noch trocken; Heerstrassen führten gegen Osten. Das Gebiet versumpfte zunehmend erst im 16. Jh. Dadurch hat sich der Name «Grosses Moos» ergeben. Inzwischen sind die "teuflischen Gewässer" mit Mücken und Feuchtigkeit dank den beiden Juragewässerkorrektionen entsumpft (siehe Chronik). Diese Arbeiten förderten viele archäologische Funde zu Tage: Pfahlbauer, Kelten, Römer u. a.
Chronik: 1868 - 1891 1. Juragewässer-Korrektion
1878 Hagneckkanal
1936/40 Wehr bei Nidau
1963 - 1973 2. Juragewässer-Korrektion
Das gewonnene Land mit der kostbaren "schwarzen Erde" dient zur Produktion der weit herum bekannten seeländischen Gemüsepalette. Der Gemüseanbau zählt in Kerzers, nebst den verschiedenen kleinen und mittleren
Gewerbebetrieben, zu den hauptsächlichen Erwerbsquellen. Heute ist Kerzers zudem ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt.
Chronik: 1868 - 1891 1. Juragewässer-Korrektion
1878 Hagneckkanal
1936/40 Wehr bei Nidau
1963 - 1973 2. Juragewässer-Korrektion
Das gewonnene Land mit der kostbaren "schwarzen Erde" dient zur Produktion der weit herum bekannten seeländischen Gemüsepalette. Der Gemüseanbau zählt in Kerzers, nebst den verschiedenen kleinen und mittleren
Gewerbebetrieben, zu den hauptsächlichen Erwerbsquellen. Heute ist Kerzers zudem ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt.






